Hypnose

Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung und intensiven Wohlgefühls. Hypnose ist kein Schlaf. Der Hypnotisierte bekommt alles mit, was um ihn herum vorgeht und kann sich auch nach Auflösung der Hypnose an alles erinnern, z. B. was gesprochen wurde. Den alten Ägyptern und Griechen war die heilkräftige und gesund erhaltende Wirkung der hypnotischen Trance (Heilschlaf) bekannt, und wurde in Heiltempeln erfolgreich eingesetzt. Im Westen lange vergessen, ist Hypnose nun wieder auf dem Vormarsch.

Wir stehen in der Tradition der Altvorderen und beschäftigen uns vornehmlich mit Wohlfühltrance und den Selbstheilungskräften der Seele. Der Zustand tiefer Entspannung, einhergehend mit intensivem Wohlgefühl, ist schon für sich allein ein erstrebenswertes Ziel. Doch die angenehme Tieftrance bewirkt mehr. Entspannung und Wohlgefühl begleiten den Probanden oft noch mehrere Tage. Die Seele bekommt  die Möglichkeit, sich zu regenerieren.  Ressourcen können gehoben, Leistungsfähigkeit erhöht werden.

Bei vielen Menschen reicht es jedoch nicht, die unangenehmen Folgen vom Stress der letzten Wochen aufzulösen. Ein Unbehagen bleibt. Auf Nachfragen stellt sich meist schnell heraus, dass dieses Unbehagen bereits in der Kindheit erlebt wurde. Es gibt Möglichkeiten, auch diesen Menschen zu helfen. Doch es ist nicht die Frage, ob wir das können, sondern ob wir das dürfen.

Über 200 Jahre sind Hypnotiseure von der Ärzteschaft als Scharlatane verunglimpft worden. Im Jahre 2006 wurde Hypnose vom „Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie“ als wirksam anerkannt und kann jetzt von Ärzten mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Freie Hypnotiseure dürfen als Krankheit deklarierte Irritationen der Psyche seitdem nicht mehr behandeln. Und was krank ist, bestimmen die Ärzte.

Die Berufsgruppe mit der höchsten Selbstmordrate wurde zum Hüter der Hypnose gemacht. Die Suizidrate unter deutschen Ärzten ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung um das 3,4fache höher und bei Ärztinnen um das 5,7fache. Und in dieser Berufsgruppe sind Psychiater und Anästhesisten  am meisten gefährdet. Selbstmord scheint unter Irrenärzten (veraltet für Psychiater)sehr populär zu sein. Wenn jemand einen Irrenarzt  braucht, sollte er genau hinschauen, wem er sich da anvertraut. Suizid ist die Spitze eines Eisbergs. Wurde da der Bock zum Gärtner gemacht?

Leider kann man nicht in wenigen Sätzen erklären, was Hypnose ist. Niemand weiß was Hypnose wirklich ist, obwohl sie erfolgreich angewandt wird. Doch soviel sei gesagt, es gibt zwei Arten von Hypnotiseuren. Man kann Hypnosetechniken lernen, die, sauber ausgeführt, zu Resultaten führen. Diese Hypnotiseure sind eher Techniker.
Die andere Art Hypnotiseur geht selbst gerne in Tieftrance. Sie gehen zusammen mit dem Probaden in Trance und haben daher ein wesentlich besseres Einfühlungsvermögen und in Folge einen viel besseren Rapport. Und noch wichtiger, es gibt nicht nur die eine hypnotische Trance. Es gibt viele verschiedene Tracezustände, die sich auch sehr verschieden anfühlen. Das kann man mit bloßer Technik nicht erreichen.

Unser credo: Hypnose ist eine Kunst, keine Wissenschaft.

Kontraindikationen bei Hypnose:
Epilepsie
Schizophrenie
Aktuelle psychiatrische Behandlung
Aktueller Psychopharmakakonsum
Aktueller Drogen – und Alkoholkonsum
Sehr hoher oder sehr niedriger Blutdruck.

Eine Hypnose-Anwendung ersetzt im Krankheitsfall nicht den Besuch bei einem Arzt/In oder einem Heilpraktiker/In.